Hybridraketenantriebe
Allgemeines
Hybridtriebwerke vereinen in sich Eigenschaften von Feststofftriebwerken und Flüssigtriebwerken. Wie bei einem Feststofftriebwerk ist der Brennstoff im festen Zustand, jedoch ist der Oxidator im flüssigen oder gasförmigen Zustand. Auf diese Weise benötigt man im Gegensatz zu Flüssigtriebwerken nur ein Fördersystem, was den Aufbau vereinfacht. Trotzdem kann das Triebwerk geregelt und im Notfall abgeschaltet werden, was gegenüber Feststofftriebwerken erhebliche Sicherheitsvorteile mit sich bringt. Aus diesem Grund wurde auch für das erste private Raumschiff, das SpaceShipOne von Virgin Galactic, ein Hybridantrieb gewählt. Natürlich ergeben sich bei einem Hybridtriebwerk auch ein paar Nachteile. Die erreichbare Leistung pro Kilogramm Treibstoff ist geringer als bei Flüssigtriebwerken und der Aufbau ist komplexer als bei Feststofftriebwerken.
Die WARR und die Hybridtriebwerke
Hybridtriebwerke haben bei der WARR Tradition. Nach verschiedenen Triebwerkstests erfolgte der Start der ersten deutschen Hybridrakete, genannt Barbarella, im Jahre 1974. Seitdem hat sich die WARR konstant mit dem Themengebiet beschäftigt und dabei zahlreiche Studien und Demonstrationstriebwerke entwickelt und realisiert. Seit 2005 ist im Rahmen des Hy500T Triebwerkes die Aktivität im Bereich Hybridantriebe wieder gestiegen, was letztendlich zum Start des Hyper1-Projektes geführt hat.
Aktuelle Projekte - Triebwerke
Hy-500
HYPER
Aktuelle Projekte - Raketen
WARR-EX 1
WARR-EX 2










